Warum Fujifilm?

Weil diese Kameras eine sehr gute Bildqualität, schöne Farben und ein gelungenes Design bieten. Das geht zusätzlich mit einer guten Bedienbarkeit einher. Mir gefällt es sehr, dass ich für viele Funktionen eigene Hebel, Schalter und Rädchen habe. Wichtig ist mir auch die Retro-Nummer. Die mag ich sehr.

Auswahl

Das aktuelle Fujifilm-Angebot reicht von klein und leicht bis zum Schlachtschiff. Die Auswahl erstreckt sich über …

Gute Kameras mit APS-C-Sensor 

Hier mit reduzierter Ausstattung. Über die Zeit hatte ich die X-T20 und die X-T30 II. Im Job verwende ich eine X-T50.

Höherpreisige APS-C-Kameras 

Vor einigen Jahren die X-T3. Unlängst eine X-T5. Diese Kamera bietet zusätzlich (z. B.) fixierbare Rädchen, 2 Steckplätze für SD-Karten, den Pixel-Shift-Modus, die längere Akkulaufzeit.

Fixed Lens Kameras

Für mich nach wie vor eine ganz besondere Kamera-Kategorie. Ich hatte die X100F, die X100V und nun die X100VI. Die liegt im Preisbereich der X-T5, folgt aber einem anderen Konzept. Es gibt eine feste Brennweite mit 35mm (Kleinbild). Video- und Webcam-Funktionen stören meinen Purismus nach wie vor, allerdings gelingt es mir zunehmend diese Dinge auszublenden.

Mittelformat 

Die Königsklasse für Kaiserbilder. Das neueste Modell hört auf den Namen GFX100RF. Man könnte sie als große Schwester der X100VI bezeichnen. Am 17. Mai konnte ich sie ausführlich in einem nahe gelegenen Park ausprobieren (danke Steven!).

Was bei dieser Kamera sofort auffällt, ist die Schärfe in den Bildern. Und ich sehe überhaupt kein Rauschen. Die Kamera ist etwas schwerer, als man denkt – und größer, als sie auf Bildern wirkt.

RAW vs JPEG

Bekanntermaßen war ich schon immer lange ein Verfechter der RAW-Fraktion. JPEG-Ritter saßen an einem anderen Tisch. Weit weg von mir. Nun habe ich mich dazugesellt und ein Met bestellt.

Der Anlass? Während eines beruflichen Shootings in Dresden habe ich gemerkt, dass die parallel aufgenommenen JPEGs reichlich Charme haben. Seither nehme ich wieder beide Formate auf. Das hatte dann Konsequenzen. Weil ich nun auch JPEGs zeige.

Veränderungen

Meine Prioritäten haben sich über die Jahre verschoben. In einigen Punkten habe ich mich selbst überrascht. Klarheit gewonnen. Umgedacht. Neu gefühlt.

Ein möglichst großer Sucher ist mir nicht mehr wichtig. Ich komme auch gut mit einer kleinen Version zurecht.

Ein Wort zu meinen fotografischen Wegmarken …

X100F

Die Fujifilm X100F hat meinen Blick auf Kameras (und wie ich fotografieren möchte) substanziell verändert. Für mich ist sie ein ewiger Meilenstein. Und sie kam zur rechten Zeit. Rannte offene Türen ein. Machte klar. Im Beitrag zur Kamera habe ich es in Worte gefasst.

Von Hamburg nach Leipzig

Im August 2018 zog ich von Hamburg nach Leipzig. Ein komplett neuer Lebensabschnitt. 

Ich habe die fremde Stadt sofort fotografisch erkundet. Das war eine bisweilen schwierige und sehr intensive Zeit. 

Über die Jahre hat sich Leipzig mir vorgestellt. Und ich mich der Stadt. Letzteres habe ich über meinen fotografischen Blickwinkel im (gedruckten) Buch LEIPZIG AUSSERGEWÖHNLICH umgesetzt.

Meine berufliche Fotografie

Im Job fotografiere ich Baustellen, Infrastruktur, Maschinen, Menschen, Veranstaltungen. Mal in Ruhe, mal mit zeitlichen Verbindlichkeiten. Das ist dann der Fall, wenn z. B. alte Brücken abgehoben oder neue eingehoben werden. Da gibt es immer ein definitives Datum.

In anderen Fällen geht es um Motive, die ausdrücklich bei gutem Licht einzufangen sind. Bei der Dokumentation ist das Wetter oft zweitrangig. 

Landschaften

Da denke ich zuerst an England. Lake District. Peak District. Yorkshire Dales. Wales. Für für mich ist die Welt nirgendwo schöner. Auf England folgt Island. Auch sehr schön, aber anders. Die Motive sind urwüchsiger, gewaltiger, rauer. Fotografisch ist es ein Paradies. 

Sollte ich nach einer Spielzeit von rund 40 Jahren endlich mal so richtig im Lotto gewinnen, würde ich längere Zeit dort bleiben und die Insel in Ruhe fotografisch erkunden. Träume und so …

JPEG vs RAW

Anfang 2025 habe ich im Job den Aushub von Brücken fotografiert. Und die anschließenden Schweißarbeiten, um aus großen Teilen kleine zu machen. Zusätzlich Zusätzliche Ansichten konnte ich als Beifahrer von einem LKW-Kran einfangen. An diesem Tag habe ich gleichzeitig JPEGs und RAW-Dateien aufgenommen. In CLASSIC CHROME. 

Am Computer habe ich beides miteinander verglichen – und musste wieder einmal feststellen, dass es ein erheblicher Unterschied ist, JPEGs mit einer Filmsimulation aufzunehmen – oder die gewählte Simulation in Lightroom nachträglich auf eine RAW-Datei anzuwenden. In diesem Fall haben mir die JPEGs sogar noch etwas besser gefallen. Wer eh’ nur im JPEG-Modus fotografiert, hat es mit der X-T50 nun noch etwas leichter. Weil die Kamera ein eigenes Rädchen für Filmsimulationen mitbringt.

In der Freizeit 

… fotografiere ich gern in Städten wie Görlitz, Hamburg, Naumburg, Quedlinburg, Weißenfels und Zeitz. In Zeitz gefällt mir der etwas „runtergerockte“ Zustand der Stadt. Oft zeigt sich das Mauerwerk unter den abbröckelnden Fassaden. 

Weißenfels und Naumburg sind vom Auftritt recht ähnlich, zeigen aber einen besseren Zustand. Auch dort gibt es viele schöne Motive. In Naumburg fahren sogar historische Straßenbahnen. Die älteste müsste seit 1928 auf den Beinen sein.

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