Viltrox AF 14mm F4.0 Air

Beim Kauf der Sony a7 V war längst klar, dass ich tiefer in die Architektur-Fotografie einsteigen werde. Dafür hatte ich mir 3 potenzielle Objektive ausgeguckt …

Infrage kamen das …

  • Sigma 14-24mm F2.8 DG DN Art.
  • Laowa 14mm f/4 Zero-D.
  • Viltrox AF 14mm F4.0 Air.

Der Preis

Das Viltrox-Objektiv wird für derart kleines Geld angeboten, dass ich es anfangs nicht ernst genommen habe. Die mir bekannten Rezensionen sind allerdings immer gut bis sehr gut ausgefallen.

Da man für 229 Euro nicht viel falsch machen kann, habe ich es am 24. Juni 2026 bestellt. Am 26. Juni wurde es mir (bei brüllender Hitze) zugestellt. Ich bin dann trotzdem mit meiner neuen Sony a7 V rausgegangen. Weil ich unbedingt wissen wollte, welche Ergebnisse mit dem Viltrox AF 14mm F4.0 Air möglich sind.

Die Brennweite

14mm sind für mich die ideale Architektur-Brennweite. 12, oder gar 10mm sind mir schon zu breit. Theoretisch käme ich auch mit noch weniger Breite aus, nur zeigte sich in Weimar, dass Reserven ziemlich hilfreich sein können, denn dort hatte ich auf Kleinbild umgerechnet nur 16mm dabei. Das hat nicht ganz gereicht.

Die Tests

Bei meinen ersten Tests sah ich die Berichte anderer Viltrox-User bestätigt: Die Bilder bleiben zumindest dann verzerrungsfrei, wenn man eine Szene mit geraden Strukturen vor sich hat. Die seitlich im Bild stehende Litfaßsäule wird allerdings merklich verzerrt. aus einer exakt runden Säule wird eine längliche Version. Bildseiten werden in die Länge gezogen. Ich vermute aber, dass das bei allen Gläsern mit vergleichbaren Brennweiten der Fall ist. Weiß ich aber nicht. Blende 5,6 zeigt die beste Schärfe. Die Verarbeitung würde ich als gut bezeichnen. Es ist aber ein sehr leichtes Plastik-Gehäuse.

Ohne Bildoptimierung zeigt das Glas teilweise gut sichtbare chromatische Aberrationen. Die verschwinden in Lightroom größtenteils mit einem Klick auf „Chromatische Aberrationen entfernen“.

Meinung

Das Viltrox AF 14mm F4.0 Air macht mich zufrieden. Ich gehe davon aus, dass es Objektive gibt, die noch besser abschneiden. Die Frage ist allerdings, ob man das braucht. Ich brauche es derzeit nicht. Nebenher wäre dafür auch ein anderer Preis zu entrichten. Mein Wunsch nach einem leichten, leistungsfähigen und kleinen Objektiv wurde jedenfalls erfüllt.

Es folgen Beispiele, die ich (zum größten Teil) morgens in Leipzig und Markkleeberg mit dem Viltrox AF 14mm F4.0 Air aufgenommen habe. Keine Testbilder. Ernstgemeinte Fotografie. In der Galerie sieht man, dass auch schöne Sonnensterne möglich sind!

Weitere Objektive für Sony

Wird fortgeschrieben …

Kommentare

2 Kommentare zu „Viltrox AF 14mm F4.0 Air“

  1. Hey Jörn,

    viel Vergnügen mit dem neuen Objektiv! Das sieht nach einer wirklich guten Bildqualität aus und wenn man die Schwächen kennt, kann man sie von vornherein berücksichtigen. Klein und leicht sind schlagfertige Argumente.

    Nette Grüße

    Conny

    1. Danke Conny,

      das Glas hat seine Schwächen (chromatische Aberrationen), aber die halten sich noch im Rahmen. Die Brennweite ist für Architektur einfach perfekt (für mich).

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