Das iPhone ist in aller Munde Taschen. Schöner Formfaktor. Leicht zu bedienen. Viele Tools und Möglichkeiten, um in der Welt zu navigieren. Wege finden. Restaurants. Tankstellen. Apotheken. Hier soll es allerdings um einen anderen Punkt gehen. Eine Sache, die das iPhone ebenfalls möglich macht: Fotografieren. Das Telefon als Immerdabei-Kamera. Stets verfügbar. Mehrere Brennweiten inklusive.
Meine derzeitige iPhone-Fotografie läuft auf Sparflamme. Das Thema ist nach wie vor interessant, aber meine richtigen Kameras liefern Ergebnisse, die mir deutlich besser gefallen. Was ich aus dem iPhone kenne, ist mir zu ausgewogen. iPhone-Bilder zeigen nur wenig Kontrast. Ich mag es sehr, wenn eine Aufnahme helle und dunkle Bereiche zeigt. Die muss man in Lightroom nachträglich erzeugen.
Wenn ich aktuell mit dem iPhone fotografiere, dann hauptsächlich mit der integrierten Apple-Kamera, HIPSTAMTIC und ProCamera.
History
Mein erstes Gerät war ein iPhone 4S. Ein Geburtstagsgeschenk. Apple hat dann weitere Geräte veröffentlicht. Einige habe ich sogar gekauft. Mein nächstes war ein …
iPhone 6
Die Bildqualität der Kamera war tatsächlich etwas besser. Mehr als 3 Familienbilder habe ich aber nicht behalten.
iPhone SE
Das SE bot (im Gegensatz zu meinem vorigen 6er) die Technik des 6S im klassischen Gehäuse. Ich ging nicht zum 7er, ich ging zum 6S im 5er Body.
Am schwarzen Freitag wollte ich bestellen. Meine Vorfreude auf kleine SE-Preise wurde allerdings enttäuscht. Auf welchen Shop-Link ich auch klickte: Ausverkauft. Teurer als versprochen. Nur in gold oder rosa. Alle Angebote lagen preislich über denen, die ich Tage zuvor im Web sah.
Unter solchen Umständen kann man das Gerät auch direkt im Apple-Store kaufen. Genau das habe ich einige Tage später in Hamburg getan. Seitdem steckte das SE in den linken Taschen meiner Hosen. Mit bündiger Kamera-Linse. In Space Grau. 64 GB. Apple hat das SE bis zu meinem nächsten Geräte-Wechsel mit Software-Updates unterstützt.
Die Displaygröße war immer ein Thema. Man könnte es auf die bekannte Formel „Größer ist besser“ bringen, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Ich mag das kleine Format schon sehr, hätte jedoch nichts gegen ein großes Display einzuwenden. Beides unter einem Hut? Damals Schwierig. Heute als iPhone Duo ab 2.299 Euro zu haben. Es wird Zeit brauchen, bis ich einer solchen Technologie Vertrauen schenke. Für mich klingt das zu sehr nach Sollbruchstelle. Auf. Zu. Auf. Zu. Knack.
Ein Wort über ein Bild. An der Industriestraße in Leipzig fand ich eine Blume. Ich hab sie nicht berührt. Sie hat mich berührt. Irgendwer hat sie verloren. Ich habe sie mitgenommen. Fotografisch. Mit dem iPhone SE.



iPhone 11
Am 2. Oktober 2019 bestellt! Weil ich das Grün und die Form besonders schön fand. Apple Care hätte ich gern gebucht. Aber nicht für 169 Euro. Ein solcher Preis war für mich ähnlich überzogen wie der für Speichererweiterungen (RAM und SSD) von Apple.
Vorsichtshalber habe ich einen Tag später 20 Euro in ein (mutmaßlich) gutes Case investiert – in der Hoffnung, dass dieses Zubehörteil nie seine Leistungsfähigkeit beweisen muss. Das Case wurde am 7. Oktober geliefert und sogleich von mir ausgepackt. Da wusste ich schon mal, wie das iPhone 11 in meiner Hand liegen wird.
Zwei Bilder habe ich behalten …


iPhone 12 Pro Max
Die wichtigsten Gründe für den Kauf? ProRAW. Der größere Sensor. Smart HDR 3. Wie groß der Unterschied in Sachen Bildqualität zwischen dem 11er und dem 12 Pro Max ist? Werde ich herausfinden. Der größere Sensor sollte aber für einen Vorsprung sorgen.
Ich habe die Kamera das Gerät bestellt, abermals auf Apple Care verzichtet und wieder ein Case gekauft. Der Grund ist bekannt. Falls Sie den vergessen haben, können Sie sich einen Satz bauen. Es müssen die Wörter schamlos, exorbitant und Preis vorkommen. Dann sind Sie auf der richtigen Spur!
Wenn mir das Gerät hinfällt oder aus anderen Gründen kaputt geht, bereue ich meine Entscheidung womöglich. Wäre dann so. Ich ärgere mich, wenn es soweit ist. Das 11er ist mir übrigens nicht hingefallen. Ich habe es in der Familie verschenkt.
Für mich markiert das iPhone 12 Pro Max eine Zeitenwende. Weil das neue ProRAW-Format eine umfangreiche Bildoptimierung möglich macht. Der Dynamikumfang hat sich dramatisch verbessert. Oft lassen sich aus ProRAW-Dateien Details zurückholen, die auf den ersten Blick stark überbelichtet scheinen. Das Aufhellen von Schatten beeindruckt gleichermaßen.
Meine beste Auswahl aus dem iPhone 12 Pro Max. Alle Bilder wurden im ProRAW-Format aufgenommen und in Lightroom entwickelt.


















iPhone 14 Pro
Bestellt. Das iPhone 14 Pro. Ohne Max. Aus familiären Gründen. Ich hätte es nicht gebraucht, habe mich aber auch nicht sonderlich gesträubt. Zumindest werde ich nun sehen, wie die Bildqualität im 48-MP-Modus ist. Und welchen Spielraum eine solche Datei in Lightroom bietet.
Die mögliche Auflösung hat sich beim iPhone 14 Pro (Max) substanziell erhöht. 8.064 x 6.048 Pixel sind (in der Apple-Welt) nun das Maß der Dinge.
Möglich deshalb, weil auch die gewohnten 12 Megapixel (4.032 x 3.024) zu haben sind. Dann (wegen der größeren Pixel) bei womöglich besserer Bildqualität.
Ob dem so ist, werde ich mir ansehen, sobald Adobe die nötige Lightroom-Unterstützung für das 14er liefert. Die ist noch nicht da.
Mein iPhone 14 Pro wurde pünktlich geliefert. Das 12 Pro Max habe ich innerhalb der Familie verschenkt. Der neue Besitzer freut sich schon darauf (und damit auch ich). Wir treffen uns am 21. Oktober in Hamburg. Das 12 Pro Max ist mir auch nicht hingefallen.
Die ersten Aufnahmen aus dem 14 Pro erzeugen bei mir Unbehagen. Ich „ringe“ mit einem überschärften Bildeindruck. Die Qualität meiner ProRAW-Dateien nehme ich in Lightroom als unterirdisch wahr. Irgendwas läuft hier schief.
November 2022 kam endlich die Lightroom-Unterstützung! Das Ringen ist zu Ende. Weil ich nun weiß, was mich an den Bildern aus dem 14 Pro gestört hat. Die automatische Schärfung in Lightroom. Setzt man die auf null, ist qualitativ alles im Lot.













iPhone 15 Pro
Nach der Vorstellung des iPhone 15 Pro denke ich darüber nach, ob ich es haben möchte. Das bekannte Gear Acquisition Syndrome (GAS) will sich nicht einstellen. Verweigert die Mitarbeit. Stellt sich quer.
Das 15 Pro Max käme auf 1.449 Euro. So viel Geld werde ich nicht ausgeben. Mein 14 Pro ist jetzt auch nicht schlechter geworden. Es kann so viel wie zuvor und zuvor war schon genug.
Bei mir hatte Apple eh’ einen schlechten Start. Wegen der Gehäusefarben. Keine hat mir wirklich gefallen. Das bringt eine neue Herangehensweise mit sich. Mangels schöner Farben würde ich diesmal das kleinste Übel wählen. Eine schwere Entscheidung – mal anders herum. Welche Farbe ist am leichtesten erträglich?
Nachdem ich den Bestellprozess durchlaufen hatte, wurde mir das titanblaue Gerät für die Zeit vom 4. bis 10. Oktober angekündigt.
Was ich schon vor dem Kauf gut fand? USB-C! Unterwegs reicht nun ein Ladegerät und ein Kabel. Nicht weltbewegend, aber angenehm.
Das 15 Pro wurde geliefert. Deutlich vor dem angekündigten Termin. Hilft momentan aber nicht. Weil Lightroom das neue iPhone noch nicht kennt. Die bislang entstandenen Bilder werden von mir noch nicht bewertet und auch nicht bearbeitet.
Im Oktober 2023 hat Adobe ein großes Update für Lightroom veröffentlicht. Das iPhone 15 wird nun unterstützt.
Mir scheint, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis auch die iPhone-Kamera qualitative Grenzen erreicht, die nur noch schwer zu übertreffen sind. Man kennt das schon von den großen Modellen. Die besten Kameras der bekannten Hersteller unterscheiden sich in Sachen Bildqualität kaum voneinander.
Gehäuseproblematik
Smartphones haben konzeptionell und wegen ihrer Form nichts mit herkömmlichen Kameras gemein. Es sind Minicomputer, die auch Fotos können. Und Telefonie, Textverarbeitung, Navigation, Wetter, what ever.
Ich nutze iPhones, weil ich sie oft dabei habe und auch dann ein gutes Bild aufnehmen kann, wenn meine richtigen Kameras daheim liegen. Manchmal nutze ich das iPhone auch anstelle einer großen Kamera. Weil ich weiß, dass ich in bestimmten Situationen ein besseres Bild bekomme.
Inzwischen ist mein 15 Pro in die Jahre gekommen. Der USB-C-Anschluss hat das Ladekabel von Anfang nur sehr mäßig gehalten. Ich hätte das reklamieren müssen. Hab ich aber nicht. Weil ich kein Ersatzgerät hatte. Vor kurzem stand ich vor der Wahl, ob ich das doch noch reparieren lasse, oder auf kabelloses Laden umsteige. Es wurde dann die 2. Variante. Weil sie erheblich günstiger ist.
Meine Auswahl aus dem iPhone 15 Pro (Stand 23.1.2026).


















Wird fortgeschrieben …


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