1. April 2020. Sony a7R III gekauft.
Diese Kamera war vermutlich der erste Fall, bei dem (in Lightroom) eine Verbesserung der Bildqualität auftrat (im Vergleich zur Fujifilm X-T3).
Fotografische Sachlichkeit
Sony baut sachliche Kameras. Das Design ist zwar nicht mein Geschmack, aber immerhin eigenständig. Die Bildqualität habe ich in Lightroom als sehr gut wahrgenommen. Von Sony wünsche ich mir eine Kamera, die zusätzlich auch mal das Herz klopfen lässt. Emotionen auslöst. Bewunderung für Dinge außerhalb der Bildqualität erzeugt.
Irgendwer muss mal mit Sony reden und Überzeugungsarbeit leisten. Weil auch Fotografen schöne Gehäuse mögen. Fotografie ist kein Bürojob. Es ist ein emotionales Ding. Wenn ich meine Kamera in die Hand nehme, will ich mich auch über das Design freuen. Bei Fujifilm-Kameras klappt das. Bei Sony habe ich das nicht. Trotz der Bildqualität.
Mein Resume
Die a7R III war eine gute Kamera für mich. Mir ist sie nur viel zu sachlich – und sie ist mir zu schwer. Das gilt zusätzlich für viele Objektive.
Wieder bei Sony
Mein Resume-Statement hat sich inzwischen überholt. Fujifilm-Kameras liefern nach wie vor außergewöhnlich schöne Farben, aber in Sachen Bildqualität sind Vollformat-Kameras von Sony die bessere Wahl. Aus dem Grund habe ich am 24.6.2026 eine Sony a7 V gekauft. Dabei habe ich einen Fehler von damals konsequent vermieden und nur noch leichte Gläser gekauft. Das war eine sehr gute Entscheidung, denn meine alten Objektive waren durch die Bank so schwer, dass genau das später zum Wechsel nach APS-C führte.
Meine ersten 4 Gläser für die Sony a7 V sind (nach Brennweiten sortiert) …
- Viltrox 14mm F4.0 (170 Gramm)
- Sony FE 20mm F1.8 G (373 Gramm)
- Viltrox 35mm F1.8 (355 Gramm)
- Viltrox 55mm F1.8 (370 Gramm)
Die Sony a7R III ist verkauft. 9027 Aufnahmen habe ich behalten. 8 haben in Lightroom 4 oder 5 Sterne erhalten. Hier eine kleine Auswahl meiner Bilder, die auch eine Szene meiner Arbeit für die Bahn zeigt.
















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