Im November 2013 hatte ich die Möglichkeit, das größte Seehafen-Terminal Deutschlands zu fotografieren. HANSAPORT befindet sich – schaut man von der Köhlbrandbrücke herunter – hinter der Müllverbrennungsanlage am Rugenberger Damm und vor dem Container-Terminal Altenwerder. Charakteristisch sind sowohl die Erz- und Kohlenhalden, als auch die roten Krane.
HANSAPORT löscht, lagert und verlädt täglich bis zu 100.000 Tonnen Eisenerz und Kohle am eigenen Seeschiffkai. Dieser Kai erstreckt sich über eine Länge von fast 800 Metern. Wegen der großen Wassertiefe (15,6 Meter) können auch große Schiffe bei Niedrigwasser be- oder entladen werden.
Der Seeschiffkai bietet insgesamt vier vollautomatische Löschbrücken, die jeweils eine Hakenlast von bis zu 38 Tonnen bewältigen. Die Freilagerfläche umfasst 350.000 m².
Neben dem Kai betreibt HANSAPORT auch einen eigenen Bahnhof, der über 15 Gleise verfügt. Der größte Teil der hereinkommenden Rohstoffe wird von hier zu den entsprechenden Betrieben (Stahlerzeugung und Kohlekraftwerke) befördert.
















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