So manche Hamburger Makrele wäre mit einem Hechtsprung in der Haifischbar verschwunden, hätte sie erlebt, wie die fast 350 Meter lange Queen Mary 2 an der großen Elbstraße mit ihrem Schiffshorn den Asphalt zum Beben bringt. Die Queen Mary 2 ist als eines der größten Passagierschiffe der Welt zwar ein Ereignis, das immer wieder Menschen an die Elbe lockt, doch auch sonst ist hier reichlich was los.
Hafen und Dampfer sind hier die Attraktion. Täglich fahren kleine und große Schiffe gen Nordsee ab – zumeist sind es Tankschiffe oder Container-Riesen, die hier jede Menge Wasser verdrängen.
Steht man bei so einer Gelegenheit am Strand, kann man – je nach Wasserstand, Geschwindigkeit, Tiefgang und Größe des Schiffs – ein
beeindruckendes Schauspiel erleben: Es beginnt damit, dass sich das Wasser plötzlich immer weiter zurückzieht. Kurz darauf kommt es – einem Tsunami gleich – wieder zurück und überspült dabei auch höher gelegene Bereiche. Für kleine Kinder kann das definitiv gefährlich werden, da sich oft ein überraschend kräftiger Sog entwickelt.
Der durchschnittliche Warenwert auf einem großen (vollbeladenen) Containerschiff soll übrigens bei einer Milliarde Euro liegen. Noch ein krasser Wert: Der Bremsweg eines großen Containerschiffs auf der Elbe liegt (laut einem Lotsen, mit dem ich damals darüber sprach) bei fast 10 Kilometern.







































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