ArcelorMittal

Mit dem Slogan „Schwer auf Draht“ hätte man das Geschäftsmodell von ArcelorMittal bereits hinreichend skizziert. Wobei Drähte erst am Ende der Produktionskette stehen. Zuvor gilt es, den Stahl erstmal zu produzieren. Dies geschieht einerseits mit „frischen“ Rohstoffen und andererseits schlicht mit Metallschrott.

Gesehen hatte ich den riesigen Industriebetrieb schon häufiger – zumeist während meiner Fototouren. Beim Anblick all der rostbraunen Schlote und Förderbänder ahnte ich, dass dort ein fotografisches Highlight auf Erkundung wartet. 

Der Punkt, der die Sache nicht nur fotografisch richtig heiß macht, sind die Schmelzöfen. In der Leitzentrale ist man relativ dicht dran – und kann mittels spezieller Gläser direkt in das glutflüssige Material sehen. Wie heiß der Stahl wird, spürt man, wenn glühende Barren unter einem (auf Rollen) vorbeifahren. 

Die hier gezeigten Fotos sind unter herausfordernden (und teilweise atemberaubenden) Bedingungen entstanden. Natürlich hatte ich ein Stativ dabei, aber schwere Maschinen haben allenthalben für spürbare Erschütterungen des Bodens gesorgt. 

Ein Objektiv-Wechsel kam hier nicht in Frage, denn die Umgebung war extrem staubig.

Die in dieser Serie gezeigten Bilder habe ich im Februar 2013 und an drei morgendlichen Tagen im Januar / Februar 2018 aufgenommen.

Innenansichten

Außenansichten

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