Diese JVA wird von einer beeindruckenden Mauer umschlossen. Hoch. Massiv. Glatt. Hier entsteht ein unüberwindlicher Eindruck. Wer diese Haftanstalt verlassen möchte, muss ausharren. Bis zum Tag der Entlassung. Nach draußen geht es nur auf einem Weg: durch die Tür.
Durch genau diese Tür gehe ich. Nach innen. Zu dritt. Die mit mir verabredeten Begleiter der Justizbehörde und ich.
Innerhalb der Gefängnismauern bietet sich ein Bild, das den äußeren Ersteindruck beinahe relativiert. Sehr viel „Freiraum“ zwischen den Gebäuden. Mich spricht sofort die Symmetrie an. Gerade Linien allenthalben. Damit kann ich arbeiten. Motive an Kanten ausrichten. Führende Linien einfangen. Blicke lenken.
Farblich ist die Auswahl eher begrenzt. Graue Gebäude. Grüne Rasenflächen. Ab und an mischt ein buntes Spielfeld die zweifarbige Gefängniswelt auf.
Innen fotografiere ich vor allem Gänge, Werkstätten und Zellen. Dazu Trainingsräume und Küchen. So gesehen erscheinen Gefängnisse beinahe wie (im Wortsinn) abgeschlossene Dörfer. Man lebt und arbeitet in einer Gemeinschaft, die man sich nicht aussuchen kann.
Der Eingangsbereich


Der Außenbereich innen















Gänge und Zellen



Die Bücherei



Die Küche








Die Holzwerkstatt









Die Metallwerkstatt
















Sport






Schreibe einen Kommentar