Fotografie: Storytelling

Ja, auch ein Bild vermag eine Geschichte zu erzählen. Subtiler und kürzer, als es ein Film vermag. Hier gibt es keine „Mustererkennung“ für die Bildkomposition. Hier ist auch kein fotografischer Blick gefragt. Aber unbedingt ein Auge für Dinge, bei denen sofort ein Film vor dem inneren Auge abläuft. 

Ein Beispiel

Stellen Sie sich einen dunklen Korridor vor. Auf dem Boden erkennen Sie einen Hammer und eine Blutspur. Daneben liegt eine geöffnete Packung mit Nägeln …

Womöglich lassen sich diese „Requisiten“ noch in den goldenen Schnitt legen, oder Sie können näher rangehen, aber das Motiv sollte schon so stark sein, dass es beim Betrachter sofort eine Vorstellung davon auslöst, was hier gerade passiert ist (oder noch geschehen wird).

Vielleicht liegen Ihnen solcherart Motive viel mehr, als jene, bei denen Sie führende Linien, oder Vordergründe beachten sollten. 

Storytelling

… geht zumeist an mir vorbei, weil ich eher empfänglich für andere Motive bin. Ich nehme vorwiegend Landschaften oder Städte auf. Die erzählen nur selten Geschichten. Einiges habe ich im Laufe der Jahre aber doch gesehen.

Wenn man Storytelling für sich entdeckt, ist es auf jeden Fall ein spannendes Feld!

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