Diese Kamera war vermutlich der erste Fall, bei dem (in Lightroom) eine Verbesserung der Bildqualität auftrat (im Vergleich zur X-T3).
Ich habe gern mit der a7R III fotografiert. Für meine privaten Projekte liegen mir jedoch Fujifilm-Kameras näher – und qualitative Unterschiede treten in der Praxis schon deshalb nicht auf, weil meine Bilder nahezu immer in Form von JPEGs auf Webseiten, Flyern, Präsentationen oder in meinen Büchern veröffentlicht werden.
Fotografische Sachlichkeit
Sony baut sachliche Kameras. Das Design ist immerhin eigenständig. Die Bildqualität habe ich in Lightroom immer als sehr gut wahrgenommen. Von Sony wünsche ich mir eine Kamera, die zusätzlich auch mal das Herz klopfen lässt. Emotionen auslöst. Bewunderung für Dinge außerhalb der Bildqualität erzeugt.
Irgendwer muss mal mit Sony reden und Überzeugungsarbeit leisten. Weil auch Fotografen schöne Gehäuse mögen. Fotografie ist kein Bürojob. Es ist ein emotionales Ding. Wenn ich meine Kamera in die Hand nehme, will ich mich auch über das Design freuen. Bei Fujifilm-Kameras klappt das. Bei Sony habe ich das nicht. Trotz der Bildqualität.
Mein Resume? Die a7R III war eine gute Kamera für mich. Mir ist sie nur viel zu sachlich – und sie ist mir zu schwer. Das gilt zusätzlich für viele Objektive. Ich möchte mit einer inspirierenden Kamera arbeiten. Sony hat nichts für mich im Angebot.
Die Sony a7R III ist verkauft. 1448 Bilder habe ich behalten. 5 haben in Lightroom 4 oder 5 Sterne erhalten.









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