Das Rauschen

Ein Gedicht

Morgens um 6 – ganz langsam erwacht.
Gestreckt, gereckt und in den Tag gedacht.
In der S-Bahn gesessen, Blicke gemieden.
Nachrichten gescrollt, Menschen verschieden.

Begrüßt im Job und beinahe erwacht.
Aufgaben geschaut und mitgelacht.
Selten gefragt, Maschinen gewählt.
Die Sonne gespürt und die Zeit gezählt

Menschen getroffen, in Augen geschaut.
Worte getauscht und aufgebaut.
Manchmal ein Lächeln und manchmal auch nicht.
Manchmal kommen Wolken und dann wieder Licht

Mittags gegessen und etwas getrunken.
Stunden später den Kollegen gewunken.
Wieder die S-Bahn und wieder gescrollt.
Momente gegangen, mehr Zeit gewollt.

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