iPhone SE

Das SE bot (im Gegensatz zu meinem vorigen 6er) die Technik des 6S im klassischen Gehäuse. Ich ging nicht zum 7er, ich ging zum 6S im 5er Body.

Am schwarzen Freitag wollte ich bestellen. Meine Vorfreude auf kleine SE-Preise wurde enttäuscht. Auf welchen Shop-Link ich auch klickte: Ausverkauft. Teurer als versprochen. Nur in gold oder rosa. Alle Angebote lagen preislich über denen, die ich Tage zuvor im Web sah. 

Unter solchen Umständen kann man das Gerät auch direkt im Apple-Store kaufen. Genau das habe ich einige Tage später in Hamburg getan. Seitdem steckte das SE in den linken Taschen meiner Hosen. Mit bündiger Kamera-Linse. In Space Grau. 64 GB. Apple hat das SE bis zu meinem nächsten Geräte-Wechsel mit Software-Updates unterstützt. 

Die Displaygröße war immer ein Thema. Man könnte es auf die bekannte Formel „Größer ist besser“ bringen, aber das ist nicht die ganze Wahrheit. Ich mag das kleine Format schon sehr, hätte jedoch nichts gegen ein großes Display einzuwenden. Beides unter einem Hut? Schwierig. Jedenfalls jetzt. 

Irgendwann werden kleine Displays kommen, die sich groß ausklappen lassen. Es wird Zeit brauchen, bis ich einer solchen Technologie Vertrauen schenke. Für mich klingt das zu sehr nach Sollbruchstelle. Auf. Zu. Auf. Zu. Knack.

An der Industriestraße in Leipzig fand ich eine Blume. Ich hab sie nicht berührt. Sie hat mich berührt. Irgendwer hat sie verloren. Ich habe sie mitgenommen. Fotografisch. Mit dem iPhone SE.

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