Sony a7 V

24. Juni 2026. Sony a7 V gekauft.

Der Kauf resultiert in der Hauptsache aus dem Wunsch nach mehr Bildqualität. Ich gehe hoffnungsvoll davon aus, dass der größere Sensor (und der deutlich höhere Dynamikumfang) auch qualitativ bessere Bilder möglich macht. 

Aktualisiert am 2.8.2026

Gehäuse

In meinen Augen sind klumpige Boliden Gehäuse, wie das der a7 V, a7 IV und a7R III (und anderer Marken) nicht sonderlich hübsch. Allerdings liegen diese Kameras sehr gut in der Hand.

Zu den Verbesserungen der Sony a7 V in Bezug auf meine verkaufte Fujifilm X-E5

Die Bildstabilisierung

… bietet hier 7,5 Blendenstufen. Es ist beeindruckend, wie sich dieses Feature über die Jahre (markenübergreifend) verbessert hat.

Der Sucher

… kann (laut Testberichten) mit Sony-Top-Modellen nicht mithalten. Er ist aber deutlich besser und größer als das Pendant aus der Fujifilm X-E5. Aus meiner Warte ist der richtig gut! Groß und schön hell. Damit bin ich total zufrieden. Mehr brauche ich nicht. Aber mir hat auch schon der Sucher in der X-E5 sehr gut gefallen.

Der Sensor

Der neue 33 MP Partially Stacked CMOS Sensor und der ebenfalls neue Bild-Prozessor BIONZ XR2 machen offenbar einen verdammt guten Job. Das zeigt auch ein Vergleich des Dynamikumfangs bei Photons to Photos. Den habe ich hier beispielhaft konfiguriert.

Der Griff

Aus praktischen Erwägungen wollte ich wieder eine Kamera mit einem richtigen Griff haben. Der eine oder andere Spötter könnte jetzt anmerken, dass ich den auch brauchen werde – wenn man das zusätzliche Gewicht üblicher Vollformat-Objektive bedenkt. Ich habe diesmal sehr darauf geachtet, dass ich leichtes Glas kaufe. 4 habe ich inzwischen im Einsatz. Das sind …

Damit bin ich vom Gewicht meiner damaligen Objektive für die a7R III und a7 IV Lichtjahre weit entfernt.

Belichtung

Bei Sony musste ich mich umstellen. Allerdings gefällt mir die Zebra-Funktion (nachdem ich sie verstanden hatte) extrem gut. Weil man unglaublich genau am Maximum belichten kann. Ohne die kleinste Überbelichtung.

Konfiguration

Nach langer Zeit ohne Sony-Kamera hatte (und habe) ich leichte Probleme, mich in die Konfiguration und die Bedienung einzufinden. Es gibt so viele Möglichkeiten die a7 V an eigene Bedürfnisse anzupassen (gut so!), dass ich als Sony-Wiedereinsteiger in vielen Fällen auf dem Schlauch stehe. Ich muss / musste mir die fraglichen Themen anlesen, bzw. im Sony-Forum nachfragen.

Farben

Die a7 V lieferte mir zu Beginn Bilder, die mir zu „warm“ waren. Aus dem Grund habe ich den Weißabgleich etwas angepasst. Die damit entstandenen Fotos gefallen mir deutlich besser.

Gründe

Beim Kauf der Sony a7 V ging es nicht allein um eine bessere Bildqualität. Es gibt weitere Eigenschaften, die für mich ein Kaufgrund waren, die aber nichts mit der Bildqualität zu tun haben.

  • Sony bietet eine Funktion, die den Verschluss beim Wechsel des Objektivs automatisch schließt. Das sollte für deutlich weniger Sensor-Staub sorgen.
  • Sony hat der a7 V ein nach innen klappbares Display mitgegeben. Das gefällt mir natürlich auch. Weil es dann geschützt ist. Groß ist es außerdem.

Unpässlichkeiten

Ich war fotografierend in Leipzig unterwegs und hatte gerade eine neue Szene eingefangen. Das Bild habe ich kurz auf dem Display angeguckt und dann den Ausschalter betätigt. Das führte zu einem „Brrrr-Geräusch“. Mein Verdacht? Offenbar klemmte der Verschluss.

Ich habe die Kamera dann umgedreht, den Akku entnommen und gleich wieder zurückgelegt. Das Geräusch war weg. Das gilt seither aber auch für meine entspannte Ruhe mit der a7 V. Da ich den Fall noch nicht hatte, kann ich nicht einschätzen, ob das ein einmaliges Ereignis war, oder ein baldiger Garantiefall ansteht.

Mein bisheriges Fazit?

Trotz der potenziell aufkommenden Probleme bin ich sehr angetan. Die Bildqualität nehme ich als Sensationell war.

Was ich bislang aufgenommen habe …

Kommentare

4 Kommentare zu „Sony a7 V“

  1. Hey Jörn,

    den Wunsch nach einer Kamera mit richtigem Griff kann ich zu 100% nachvollziehen. Ich fotografiere gern mit der kleinen Fuji. Nehme ich danach die Nikon in die Hand, fühlt sich das sehr viel besser an und ich habe nicht ewig das Gefühl, sie könnte mir aus der Hand rutschen. Alles hat halt Vor- und Nachteile.
    Viel Spaß damit!

    Nette Grüße

    Conny

    1. Hallo Conny,

      ein richtiger Griff ist schon nicht schlecht. Kollidiert halt mit gutem Design. Aber ich weiß die Sony a7 V schon zu schätzen. Nicht nur wegen des Griffs.

  2. Walter Hoernig

    Hallo Jörn,

    ich bin inzwischen gedanklich anders abgebogen. Ich habe aufgehört, technische Dinge in den Vordergrund zu schieben. Spaß ist der treibende Faktor, mich für neue Kameras zu interessieren. Schönheit, Gefühl, und ein bisschen die Kultur, welche die Firma verkörpert (ja, ist alles Marketing). Trotzdem!

    Leica hat mich gerade im Griff. Warum? Weil das Thema Fotografie als Ausdruck im Vordergrund steht. Und weil die Fotografie als Kunst (klingt schon irgendwie elitär, gell?) gelebt wird. War gerade in der Leica Galerie in Frankfurt. Saul Leiter. Das waren/sind Bilder, die ich gerne selbst machen würde. Aber nicht schaffe. Das inspiriert mich. Nicht der nächste Pixelhype. Nicht der nächste Superglobalshutter. Ich möchte Schlichtheit. Eine Freude beim Anfassen. Ein gutes Gefühl. Und ja, um dies umzusetzen braucht es keine Leica. Keine Investition in einen Kleinwagen mit Objektiv. Ist es Unvernunft? Ja! Will ich mich mit einem roten Punkt adeln? Möglicherweise. Mache ich technisch besser Bilder? Nein! Aber ich glaube, dass ich den Spaß zurück bekomme, der mir derzeit fehlt.

    Sicher sein? Kann ich nicht. Aber deine Wechsel der Kameras beweisen ja, dass auch die Suche nach dem „Besseren“ nie aufhört. Und diese Definition fällt für jeden Sensorbelichter anders aus. Meine ist die Rückbesinnung an die große Zeit der Dokumentationsfotografie, an die der Stimmungskünstler, der Ausdrucksstarken (jedenfalls für mich). Und die Vereinfachung einerseits. Aber auch des wieder mehr selbst gestalten. Irrweg? Möglich. Bescheuert? Auf jeden Fall.

    Wo geht die Reise wahrscheinlich hin? Q 3/43. Ich werde demnächst mir diese bei Leica/fm ausleihen und eine große Runde drehen. Und sparen und Dinge verkaufen. Und ja, die Frage, ob diese Einschränkung mich beschneidet, kann ich jetzt schon mit JA beantworten. Aber auch das reizt.

    1. Hallo Walter,

      Schlichtheit mag ich auch. Sehr! Danach suche ich immer.

      Was Leica betrifft: Diese Kameras gefallen mir auch. Ist nur nicht meine Preisklasse. Ich glaube aber auch nicht, dass ich mit einer solchen Kamera ein anderes Gefühl als mit einer X100VI oder X-E5 hätte. Die sind alle schlicht und (für mich) inspirierend.

      Meine X100VI habe ich behalten. Weil sie mir beim Fotografieren ein besonderes Gefühl gibt. Sie erzeugt auch völlig andere Bilder, als die Sony. Die a7 V macht mir auch Freude. Aber ganz anders. Technischer. Die X100VI ist emotionaler. Schade, dass Fujifilm keine Kameras mit Vollformat-Sensor anbietet. Das wäre es noch …

      Die Leica Q3/43 wird dir sicher Spaß bringen. Und sie wird dich inspirieren. Weil es einerseits Grenzen setzt und auf der anderen Hand Kreativität förder. Bei mir funktioniert diesbezüglich nach wie vor die X100VI.

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