Owler Tor

Wer im Peak District fotografieren möchte und sich in Orten wie Bamford, Castleton oder Hathersage einquartiert, ist von ungezählten Sehenswürdigkeiten umgeben. Mam Tor, Cave Dale, Kinder Scout, Stanage Edge, Bamford Edge, Padley Gorge und dem Owler Tor, um nur einige zu nennen.

Am Owler Tor bin ich so oft vorbeigefahren, dass es Zeit für einen Besuch wurde. Am 20. März war ich abends da. Einen Tag später am frühen Morgen.

Der Abend war etwas hektisch, da ich die Gegend noch nicht kannte, aber unbedingt zum höchsten Punkt wollte. Die Zeit drängte deshalb, weil es rasant dunkel wurde und ich mich nicht wirklich auskannte. Ich erreichte den höchsten Punkt und hab mich sofort wieder umgedreht – im Bewusstsein, dass ich meine Route für den nächsten Tag abgesteckt hatte.

Der Heimweg hat noch gut gepasst – allerdings mit recht nassen Schuhen, denn die ganze Gegend war vom Regen und der Schneeschmelze extrem matschig.

Am 21. stand ich wieder auf dem Parkplatz. Um 6:10 Uhr. Diesmal mit Schuhen, die ich extra für unwegsames Gelände und nasse Umgebungen gekauft hatte. Das wäre nicht nötig gewesen, denn der Boden war dermaßen gefroren, dass die Chance auf nasse Füße verschwindend gering war.

Auch dieser Morgen war etwas hektisch, denn zu meiner eigenen Überraschung war ich spät dran. Die Sonne schickte rechter Hand bereits viel Licht in den Himmel und ich wollte unbedingt oben sein, bevor ich mit zu viel Gegenlicht konfrontiert wäre. Ich bin also stellenweise nach oben gerannt und manchmal auch nur sehr schnell gegangen. Als ich oben ankam, sah die Sonne bereits mit einem Auge über die benachbarten Berge.

Landschaftsfotografen können hier zahllose Motive einfangen. Ein Besuch lohnt sich aber auch für Wanderer ohne Kamera.

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