Noch mal Dänemark. Für drei Tage. Nicht die Welt, aber das Meer. Von Anfang an war klar, dass der „Hochsommer“ 2017 vorbei ist. Das sah man. Das merkte man.
Unser Plan? Die Luft genießen. In die Weite blicken. Fotografieren. Unsere Unterkunft? Das letzte Haus am Vejers Strand.
Das „Strandhotellet“ ist etwas betagt, hat uns aber trotzdem gefallen. Bezahlt haben wir letztlich für die Übernachtungen, das Frühstück und die Lage. Der Strand war fußläufig erreichbar. Genau das wollten wir. Aus der Tür fallen und mit „zwei“ weiteren Schritten am Meer stehen. Von hier? Nichts leichter als das!
Geboten wurden vergleichsweise einsame Strandspaziergänge. Der Witterung sei Dank. Sobald die Sonne hinter den Wolken hervorlugte setzte ein merklicher Besucherstrom ein.
Zumeist waren es deutsche Karossen, die sich über die linke Seite des Strandes verteilten. Rechts blieb den Fußgängern vorbehalten.
Interessant fand ich, wie viele Handschuhe das Meer an den Strand spülte. Einen Moment dachte ich tatsächlich über eine Fotoserie nach. Jede Woche eine neue Aufnahme für mein Blog. Der geplante Titel: „Viele Hände, schnelles Ende“. Ich hab‘ das dann gelassen.


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