Rubjerg Knude

Von der Unterkunft am Lild Strand brauchen wir fast zwei Stunden bis hierher. Die Bedingungen? Genial und herausfordernd. Man sieht es schon von Ferne: Der Sturm „nebelt“ die riesige Düne ein.

Vor Ort fliegt uns der Sand permanent in die Augen. Was zunehmend unangenehm wird, sieht fantastisch aus. Solche Bedingungen habe ich mir zum Fotografieren gewünscht!

Ich will den Leuchtturm im Rücken haben und sehe plötzlich, dass innen eine neue Treppe installiert wurde. Da ist Widerstand zwecklos. Die Aussicht will ich haben! 

Die Stufen wurden aus Gitterrosten gefertigt. Von unten sieht man bis oben und von oben bis unten. Die Aussicht auf die Umgebung ist grandios. Der reine Wahnsinn.

Fotografisch ist es der zweite perfekte Tag in Folge. Besser geht es kaum. Nur die mit Mauersteinen verlegten Namen am Boden der Düne nerven mich. Warum müssen sich Menschen überall verewigen – egal, ob mittels Steintürmchen, oder namentlich? Ich hätte diesen Ort gern unbefleckt eingefangen.

Bilder gibt es nur noch die hier gezeigten. Alle anderen haben meinen heutigen Ansprüchen nicht mehr genügt.

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